Dr. Wolfgang Bremser Wirtschafts- und Unternehmensberatung
Dr. Wolfgang BremserWirtschafts- und Unternehmensberatung

Modell bKV steuerfrei durch Benefitkarte

Die Akzeptanz der Betrieblichen Krankenversicherung bei Arbeitgeber und Arbeitnehmer leidet unter dem Manko, dass der finanzielle Aufwand für die Versicherungsprämie mit Steuer und Sozialversicherungsbeitragen belastet wird.

 

Bei einer monatlichen Prämie von € 10 entstehen dadurch Kosten von gesamt € 24.

 

Abhilfe ermöglicht ein einfaches Modell, welches hier kurz geschildert sei und beliebig variiert werden kann:

  • Der Arbeitgeber beschließt die Vorsorge seiner Mitarbeiter mit € 40 mtl zu fördern.
  • Er zahlt diesen Betrag auf ein zweites Konto: die Benefitkarte (hier = Vorsorgekarte)
  • Zur Betr. Altersvorsorge wird eine Direktversicherung durch Gehaltsumwandlung über € 50 abgeschlossen
  • Zur Betr. Krankenvorsorge wird ein Basisvertrag über € 10 abgeschlossen und  abgebucht
  • Aufwand Arbeitgeber € 40 (Karte) + € 4 (Ladegebühr) - € 10 (Einsparung Sozialabg. Direktvers.) = € 34
  • Nettoüberschuss Arbeitnehmer € 40 (Sachwert) - € 25 (Direktversicherung) - € 10 (bKV) = € 5

Für eine eventuelle Mitversicherung der Kinder bietet sich übrigens das jährliche Geburtstagsbenefit von € 60 an.

 

Wichtig: Es ist für den Mitarbeiter nicht zwingend, das großzügige Angebot des Arbeitgebers zur Einführung einer Vorsorge anzunehmen, da es in seinen Nettolohn eingreift. Empfehlenswert ist deshalb ein sog. Option-out Verfahren. Der Arbeitnehmer muss dann ausdrücklich entscheiden, dass er diese Förderung nicht will.

 

Alle Angaben ohne Gewähr und abhängig vom individuellen Steuerfall!

Gesundheitsschutz innovativ gestaltet

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